Cropfaktor

Der Begriff Cropfaktor bezeichnet in der digitalen Fotografie die Verkleinerung des Sensors im Verhältnis zum Vollformat. Die Referenzgröße entspricht dabei den Abmessungen eines Negativbildes aus der analogen Fotografie, dessen Größe 22 x 36mm beträgt. Je kleiner der Sensor im Bezug zum Vollformat verringert desto höher ist der Cropfaktor. So besitzen Spiegelreflexkameras der Einsteiger und Mittelklasse einen Cropfaktor von 1.5 beziehungsweise 1.6 gegenüber dem Vollformat. Kompaktkameras besitzen einen Cropfaktor von 3 oder noch höher.

 

Was hat dies für Auswirkungen?

Der Faktor hat einen direkten Einfluss auf den Bildausschnitt. Um den tatsächlichen Bildausschnitt einer Kamera im Vergleich zum Vollformat zu berechnen, muss die Brennweite mit dem Cropfaktor multipliziert werden. So hat ein 50mm Objektiv an einer Kamera mit APS-C Sensor den gleichen Bildausschnitt wie ein 75mm beziehungsweise 80mm Objektiv an einer Vollformatkamera. Deswegen hört man im deutschen Sprachgebrauch auch noch häufig den Begriff "Verlängerungsfaktor". Diese Bezeichnung ist allerdings technisch verkehrt. Da sich der Abstand zwischen Sensor und Objektiv nicht verändert, findet auch keine Verlängerung statt.

 

 

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