Eventfotografie

Die Eventfotografie, bzw. die Fotografie von Veranstaltungen, hat gewisse Ähnlichkeiten mit der Sportfotografie. Der Fotograf muss sich darauf einstellen, dass er nicht genau weiß wo er positioniert sein wird, wie groß ist der Abstand zum Motiv, wie werden die Lichtverhältnisse sein und vieles mehr.
Dadurch sind größtmögliche Flexibilität sowie gewisse "Puffer" nötig, die vorab bei der Wahl der Kamera und Objektive nötig ist. Hier ein paar Denkansätze:

Kamera:
Für die Eventfotografie sollte eine Kamera mit einem sehr treffsicheren Autofokus gewählt werden, der ggf. auch bei sehr dunklen Verhältnissen sicher scharf stellen kann. Denken Sie bspw. an Sportveranstaltungen oder Festivals, die am Nachmittag beginnen und bis in die Nacht hinein dauern. Die Kamera muss über diesen Zeitraum mit allen Situationen zurecht kommen. Wählen Sie dabei eher eine Kamera mit einer geringeren Pixelzahl (20, 25, maximal 30 Megapixel), da diese weniger anfällig für ISO-Rauschen sind. Gerade in der Nacht müssen Sie für kurze Verschlusszeiten in den High-ISO-Bereich gehen und dort sollte das Bildrauschen relativ gering gehalten werden.
Beim Fokussieren in der Dämmerung oder Nacht haben aufgrund der neuen Technologie meist die spiegellosen Kameras einen Vorteil. Die Canon EOS R schafft bspw. eine Fokussierung bis - 6 EV.

Objektive:
Dadurch, dass Sie als Fotograf meist ihren Standpunkt bei der Veranstaltung nicht kennen, sind Zoom-Objektive die erste Wahl. Die klasschichen Weitwinkel (16-35mm), Mittel-Zooms (24-70mm), Tele (70-200mm) und Supertele-Zooms (100-400) werden hier von unseren Kunden bevorzugt. Im Brennweitenbereich 16 - 200mm hat man größtmögliche Flexibilität und eine sehr gute Lichtstärke durch die Offenblende von 2.8. Mit dem Supertele-Zoom wird gerne der Bereich 200-400mm abgedeckt, wenngleich hier die Lichtstärke mit 4-5.6 etwas abnimmt. Daher ist eine leistungsstarke Kamera sehr wichtig.



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