UD-Objektive

Fluorit verbessert die Leistung von Superteleobjektiven, aber leider ist der Prozess der Produktion synthetischer Fluorit-Kristalle sehr kostspielig. Objektiventwickler wünschten sich daher lange ein spezielles Glas, welches die Eigenschaften von Fluorit hat, aber günstiger ist. In der 2. Hälfte der 70er-Jahre wurde der Wunsch erfüllt und ein spezielles Glas wurde entwickelt - das UD-Glas (Ultra-Low Dispersion). Der Brechungs- und Dispersionsindex sind zwar nicht ganz identisch mit denen von Fluorit, dafür sind sie aber niedriger als bei anderem optischen Glas. UD-Glas hat eine perfekte Teildispersionseigenschaft und kann fast den gleichen Effekt wie Fluorit erzielen. Dabei können 2 UD-Linsen den Effekt einer Fluorit-Linse erzielen, sofern die richtige Linsenkombination unter Berücksichtigung der Brennweite und anderer Faktoren ausgewählt wird.

Das UD-Glas kommt in vielen Linsenelementen verschiedener EF-Objekte zu Einsatz, wie auch Fluorit. Bekannte Beispiele sind dabei das EF 70-200mm f/2.8L IS II USM , das EF 70-200mm f/4L IS USM oder das EF 100-400mm f/4.5-5.6L IS USM .

Aber auch in Weitwinkeln wie dem EF 16-35mm f/2.8L II USM oder dem EF 24-70mm f/2.8L II USM wird diese Technologie verbaut.

Nach konsequenter Weiterentwicklung der UD-Linsen kommt seit 1993 die Super-UD-Linse zum Einsatz, die fast die gleichen Eigenschaften hat wie Fluorit.

 

Einsatz von Fluorit- und UD-Linsen im Canon Objektiv EF 300mm f/2.8L USM

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